Die Altneu-Synagoge in Prag ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten im ehemaligen jüdischen Viertel Josefov. Sie gilt als älteste noch erhaltene aktive Synagoge Europas und gehört zugleich zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Viele Touristen besuchen die Synagoge zusammen mit dem Alten Jüdischen Friedhof, der Spanischen Synagoge, der Pinkas-Synagoge und der Maisel-Synagoge. Die Altneu-Synagoge ist nicht nur ein architektonisch bedeutendes Bauwerk, sondern bis heute ein religiös genutzter Ort. Genau das unterscheidet sie von vielen anderen historischen Synagogen in Europa. Offizielle Stellen beschreiben sie als Europas älteste noch aktive Synagoge; seit 1. Januar 2024 ist sie zudem Teil des regulären Rundgangs durch die Jüdische Stadt Prag.

Wer sich für Geschichte, Religion und Architektur interessiert, sollte die Altneu-Synagoge bei einem Prag-Besuch unbedingt einplanen. Die Lage ist sehr zentral: Nur wenige Minuten entfernt liegen das jüdische Rathaus, der Alte Jüdische Friedhof und weitere wichtige Stationen in Josefov. Auch der Altstädter Ring und die Karlsbrücke sind zu Fuß gut erreichbar. Dadurch lässt sich die Synagoge ideal in einen längeren Stadtrundgang durch die Altstadt einbauen.
Tickets für das jüdische Viertel Prag
Die Altneu-Synagoge gehört heute zum offiziellen Rundgang durch die Jüdische Stadt Prag. Wer mehrere Synagogen und den Alten Jüdischen Friedhof sehen möchte, fährt mit einem Kombi-Ticket meist am besten.
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Praktisch für alle, die Friedhof und Synagogen ohne lange Suche vor Ort besuchen möchten.
Was ist die Altneu-Synagoge?
Die Altneu-Synagoge, auf Tschechisch Staronová synagoga und auf Englisch Old-New Synagogue, ist das historische Zentrum des jüdischen Lebens in Prag. Das Gebäude stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde im gotischen Stil errichtet. Bis heute wird es für Gottesdienste und religiöse Feiern genutzt. Genau diese Kontinuität macht den Ort so besonders. Es handelt sich nicht nur um ein Museum oder ein historisches Denkmal, sondern um ein Gebäude mit lebendiger religiöser Funktion. Die offizielle Seite der Jüdischen Gemeinde in Prag betont ausdrücklich, dass die Synagoge weiterhin aktiv genutzt wird.
Für Besucher ist das wichtig, weil die Altneu-Synagoge deshalb anders wirkt als viele andere Sehenswürdigkeiten in Prag. Es gibt hier keine große museumstypische Ausstellung wie in anderen Teilen der Jüdischen Stadt. Der Schwerpunkt liegt stärker auf dem Raum selbst, seiner Geschichte, seiner Architektur und seiner religiösen Bedeutung. Wer mehr Hintergrund verstehen möchte, sollte sich vor dem Besuch einlesen oder eine Führung durch das jüdische Viertel buchen.
Wo liegt die Altneu-Synagoge?
Die Synagoge steht in der Červená-Straße im Herzen von Josefov. Ganz in der Nähe befinden sich das jüdische Rathaus, die Klausen-Synagoge, die Pinkas-Synagoge und der Alte Jüdische Friedhof. Auch die Maisel-Synagoge und die Spanische Synagoge sind nur wenige Gehminuten entfernt. Die offizielle Prague-Visitor-Pass-Seite nennt als nächstgelegene Haltestelle Staroměstská.
Durch diese zentrale Lage kann man die Altneu-Synagoge sehr gut mit anderen Top-Sehenswürdigkeiten verbinden. Vom Wenzelsplatz ist man in einem längeren Spaziergang schnell in Josefov, und vom Altstädter Ring sind es nur wenige Minuten. Auch ein Rundgang weiter zur Karlsbrücke oder zur Kleinseite bietet sich an.
Warum ist die Altneu-Synagoge so berühmt?
Die Bedeutung der Altneu-Synagoge hat mehrere Gründe. Erstens ist ihr Alter außergewöhnlich. Das Bauwerk stammt aus dem späten 13. Jahrhundert und gehört zu den ältesten erhaltenen gotischen Bauwerken in Prag. Zweitens wird die Synagoge bis heute religiös genutzt. Drittens ist sie eng mit der Geschichte des jüdischen Prag verbunden. Über Jahrhunderte war sie das wichtigste religiöse Zentrum der jüdischen Gemeinde der Stadt. Offizielle Quellen bezeichnen sie als Europas älteste noch aktive Synagoge.
Dazu kommt der starke Legendencharakter des Ortes. Besonders bekannt ist die Verbindung zu Rabbi Löw und der Golem-Sage. Auch wenn viele Geschichten rund um die Synagoge eher zur Überlieferung und Folklore gehören, tragen sie stark dazu bei, dass die Altneu-Synagoge weit über Prag hinaus bekannt geworden ist.
Geschichte der Altneu-Synagoge
Die Altneu-Synagoge wurde um 1270 erbaut. Sie entstand in einer Zeit, in der sich die jüdische Gemeinde Prags bereits zu einer bedeutenden Gemeinschaft entwickelt hatte. Über viele Jahrhunderte war das Gebäude das religiöse Zentrum des Viertels. Während andere Synagogen hinzukamen, blieb die Altneu-Synagoge die wichtigste. Genau daraus erklärt sich wohl auch ihr Name. Sie war zunächst die „neue“ Synagoge, später im Unterschied zu noch jüngeren Synagogen die „alte-neue“ Synagoge.
Bemerkenswert ist, dass das Gebäude trotz Kriegen, Bränden, politischen Umbrüchen und der Zerstörungen des 20. Jahrhunderts erhalten blieb. Das macht die Synagoge für Besucher besonders eindrucksvoll. Man steht vor einem Bauwerk, das seit Jahrhunderten fast ununterbrochen Teil des religiösen und kulturellen Lebens in Prag ist. Für viele Reisende ist dies einer der stärksten Gründe, warum die Altneu-Synagoge so beeindruckend wirkt.
Architektur der Altneu-Synagoge
Architektonisch ist die Altneu-Synagoge ein bedeutendes Beispiel der Gotik. Besonders auffällig sind die massiven Mauern, die schlichten Außenformen und der zweischiffige Innenraum. Im Inneren wird die Halle durch zwei Pfeiler gegliedert, die das Gewölbe tragen. Genau diese klare und eher strenge Gestaltung unterscheidet die Synagoge von späteren, oft dekorativeren Bauwerken.
Wer bereits andere Synagogen in Josefov gesehen hat, merkt den Unterschied sofort. Die Spanische Synagoge wirkt mit ihren Verzierungen sehr prachtvoll, während die Altneu-Synagoge deutlich nüchterner ist. Gerade diese Schlichtheit empfinden viele Besucher als besonders eindrucksvoll. Der Raum wirkt alt, konzentriert und ernst. Für einen religiösen Ort passt das sehr gut.
Auch von außen ist das Gebäude interessant. Es ist kein monumentaler Bau im modernen Sinn, sondern eher kompakt und geschlossen. Trotzdem erkennt man sofort, dass es sich um ein besonderes historisches Gebäude handelt. Wer sich für alte Architektur in Prag interessiert, sollte auch den Veitsdom, das Altstädter Rathaus und die Prager Burg besuchen.

Die Altneu-Synagoge und die Legende vom Golem
Ein zentraler Teil der Bekanntheit der Altneu-Synagoge ist die Golem-Sage. Der Legende nach soll Rabbi Jehuda Löw, eine der bekanntesten jüdischen Persönlichkeiten Prags, den Golem erschaffen haben. Manche Versionen der Erzählung behaupten, die Überreste des Golems lägen auf dem Dachboden der Synagoge. Historisch belegen lässt sich das nicht, aber die Geschichte gehört fest zur kulturellen Überlieferung des jüdischen Prag.
Für Touristen ist das vor allem deshalb spannend, weil die Golem-Legende die Altneu-Synagoge in vielen Reiseführern zu einem mystischen Ort macht. Man sollte das aber nüchtern sehen: Die Synagoge ist vor allem ein bedeutendes religiöses und historisches Bauwerk. Die Legende ist eher ein zusätzliches kulturelles Element, nicht der Hauptgrund für einen Besuch.
Welche Sehenswürdigkeiten gehören zum Besuch dazu?
Die meisten Besucher sehen die Altneu-Synagoge nicht isoliert, sondern als Teil des Rundgangs durch die Jüdische Stadt Prag. Besonders gut passt die Kombination mit folgenden Orten:
Wenn du nur wenig Zeit hast, ist die Kombination Altneu-Synagoge plus Friedhof besonders sinnvoll. Wer mehr Zeit mitbringt, sollte das komplette jüdische Viertel besichtigen. Offizielle Angaben des Jüdischen Museums bestätigen, dass ein einziges Ticket heute vier Synagogen und den Alten Jüdischen Friedhof umfasst.
Führung durch Josefov statt nur Einzelbesuch
Die Altneu-Synagoge ist geschichtlich sehr interessant, aber ohne Erklärungen verstehen viele Besucher nur einen Teil. Eine gute Führung durch das jüdische Viertel ist deshalb oft die bessere Wahl.
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Besonders sinnvoll für Erstbesucher, die Geschichte und Zusammenhänge besser verstehen möchten.
Tickets für die Altneu-Synagoge
Früher gab es für die Altneu-Synagoge teilweise eigene Ticketregelungen. Das ist heute in dieser Form veraltet. Seit dem 1. Januar 2024 kann laut offizieller Seite der Jüdischen Gemeinde keine separate Eintrittskarte mehr nur für die Altneu-Synagoge gekauft werden. Stattdessen ist sie Teil des Rundgangs durch die Jüdische Stadt Prag.
Die offizielle Eintrittsseite des Jüdischen Museums nennt derzeit folgende Preise für den Standardrundgang: Erwachsene 600 CZK, Studenten unter 26 Jahren 400 CZK, Kinder von 6 bis 15 Jahren 200 CZK, Kinder unter 6 Jahren frei. Mit einem Ticket kannst du vier Synagogen besuchen, darunter ausdrücklich die Altneu-Synagoge, sowie den Alten Jüdischen Friedhof.
Für viele Touristen ist das praktisch, weil man nicht mehr mehrere Einzeltickets vergleichen muss. Wer die wichtigsten jüdischen Sehenswürdigkeiten in Prag sehen möchte, braucht in der Regel nur dieses eine Ticket oder einen entsprechenden City Pass.
Öffnungszeiten der Altneu-Synagoge
Bei den Öffnungszeiten sollte man genau hinschauen. Die Altneu-Synagoge hat saisonabhängige Zeiten. Laut offizieller Seite des Jüdischen Museums gelten 2026 folgende Zeiten: vom 2. Januar bis 31. März 9:00 bis 17:00 Uhr, im April 9:00 bis 18:00 Uhr, von Mai bis August 9:00 bis 19:00 Uhr, vom 1. September bis 17. Oktober 9:00 bis 18:00 Uhr und vom 18. Oktober bis 31. Dezember 9:00 bis 17:00 Uhr. Am 24. Dezember ist bis 14:00 Uhr geöffnet. Außerdem schließt die Synagoge üblicherweise eine Stunde vor Beginn des Schabbat. Samstags und an jüdischen Feiertagen bleibt sie geschlossen.
Auch die offizielle Seite der Jüdischen Gemeinde bestätigt grundsätzlich: täglich geöffnet außer samstags und an jüdischen Feiertagen; dazu kommen einzelne Feiertagsschließungen wie etwa an Pessach
Gerade Freitage sind wichtig für die Planung. Viele Touristen wundern sich, wenn ein Gebäude im Zentrum früher schließt als gedacht. Bei der Altneu-Synagoge hängt das mit dem religiösen Charakter des Ortes zusammen. Deshalb sollte man den Besuch möglichst nicht zu knapp planen.
Wie kommt man zur Altneu-Synagoge?
Am einfachsten ist der Weg zu Fuß durch die Altstadt. Wer bereits am Altstädter Ring ist, braucht nur wenige Minuten. Von der Karlsbrücke aus ist die Synagoge ebenfalls gut erreichbar. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Staroměstská ein guter Ausgangspunkt. Mehr zum Verkehr findest du in unseren Artikeln über den Nahverkehr in Prag, die Metro Prag und die Straßenbahn Prag.
Auch vom Flughafen Prag ist die Anfahrt relativ einfach. Wer gerade seine Reise plant, sollte sich zusätzlich die Infos zu den Flughafen-Bussen in Prag ansehen.
Wie viel Zeit sollte man für die Altneu-Synagoge einplanen?
Für die Synagoge allein reichen meist 20 bis 40 Minuten. Wer sich Zeit nimmt, den Raum auf sich wirken lässt und Informationen dazu liest, kann auch länger bleiben. In der Praxis wird die Altneu-Synagoge fast immer zusammen mit weiteren Stationen in Josefov besucht. Für den gesamten Rundgang durch das jüdische Viertel sollte man deshalb mindestens zwei bis drei Stunden einplanen, besser mehr.
GetYourGuide nennt für das Umfeld der Altneu-Synagoge und den jüdischen Rundgang oft Aktivitäten mit ungefähr einer Stunde oder deutlich mehr, je nach Art der Tour. Das zeigt gut, dass sich ein Besuch je nach Interesse sehr unterschiedlich gestalten lässt.
Für wen lohnt sich der Besuch?
Die Altneu-Synagoge lohnt sich besonders für folgende Besucher:
- Reisende mit Interesse an Geschichte und Religion
- Touristen, die Josefov komplett sehen möchten
- Besucher, die alte Architektur in Prag schätzen
- Erstbesucher, die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden
Weniger geeignet ist der Ort für Besucher, die nur auf Unterhaltung aus sind oder besonders spektakuläre Museumsinszenierungen erwarten. Die Stärke der Altneu-Synagoge liegt nicht in Effekten, sondern in ihrer historischen Echtheit.
Unsere Tipps für den Besuch der Altneu-Synagoge
1. Früh kommen
Besonders in der Hauptsaison ist es morgens meist angenehmer. Dann sind die Wege in Josefov noch nicht so voll und der Besuch wirkt ruhiger.
2. Nicht nur von außen anschauen
Viele Touristen sehen die Synagoge nur kurz im Vorbeigehen. Das lohnt sich kaum. Der innere Raum ist der eigentliche Grund für den Besuch.
3. Mit Josefov kombinieren
Die Altneu-Synagoge ist am stärksten als Teil des gesamten Viertels. Verbinde sie mit Josefov, dem Alten Jüdischen Friedhof und der Spanischen Synagoge.
4. Öffnungszeiten genau prüfen
Freitag, Samstag und jüdische Feiertage spielen hier eine größere Rolle als bei anderen Sehenswürdigkeiten in Prag. Die aktuellen Zeiten sollte man vorher immer kontrollieren.
5. Führung erwägen
Ohne Hintergrundwissen bleibt vieles unklar. Wer Geschichte und Bedeutung besser verstehen will, fährt mit einer Führung meist besser.
Altneu-Synagoge und Prague Visitor Pass
Die Jüdische Stadt Prag ist im offiziellen Prague Visitor Pass enthalten. Die Detailseite des Passes nennt für die Route durch die Jüdische Stadt den regulären Eintritt von 600 CZK, mit Pass ist der Eintritt frei. Für Besucher, die in Prag mehrere kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten an einem oder mehreren Tagen sehen möchten, kann der Pass sinnvoll sein.
Mehr dazu findest du auch in unserem Artikel über die Prague Card. Wer viele Attraktionen in kurzer Zeit besucht und den öffentlichen Nahverkehr nutzt, sollte das durchrechnen.
Prag City Pass als Alternative
Wer in Prag mehrere Sehenswürdigkeiten besuchen und zusätzlich Bus, Metro und Straßenbahn nutzen möchte, sollte den offiziellen City Pass prüfen.
Sinnvoll vor allem für Reisende mit vollem Sightseeing-Programm.
Was kann man in der Nähe noch sehen?
In unmittelbarer Umgebung der Altneu-Synagoge liegt das jüdische Rathaus mit der bekannten Uhr, deren hebräisches Zifferblatt gegen den Uhrzeigersinn läuft. Ebenfalls nahe sind der Alte Jüdische Friedhof und weitere Synagogen. Wer danach noch weiterlaufen möchte, hat viele Möglichkeiten. Besonders gut passen:
Am Abend entscheiden sich viele Touristen nach dem Rundgang noch für eine Bootstour in Prag oder eine preiswerte Moldau-Rundfahrt. Das ist eine gute Ergänzung nach einem längeren Spaziergang durch die Altstadt.
Fazit: Lohnt sich die Altneu-Synagoge in Prag?
Ja, klar. Die Altneu-Synagoge gehört zu den wichtigsten historischen Bauwerken in Prag und ist einer der bedeutendsten jüdischen Orte Europas. Für viele Touristen ist sie nicht spektakulär im modernen Sinn, aber gerade ihre Authentizität macht den Reiz aus. Wer das jüdische Viertel Josefov besucht, sollte die Synagoge unbedingt mit einplanen.
Wichtig ist vor allem, mit aktuellen Informationen zu planen. Separate Einzeltickets nur für die Altneu-Synagoge gibt es seit Anfang 2024 nicht mehr; sie ist Teil des allgemeinen Rundgangs durch die Jüdische Stadt. Auch die Öffnungszeiten sind saisonabhängig und wegen Schabbat und Feiertagen sensibler als bei vielen anderen Sehenswürdigkeiten.
FAQ Altneu-Synagoge Prag
Was ist die Altneu-Synagoge in Prag?
Die Altneu-Synagoge ist die älteste noch aktive Synagoge Europas und eines der bekanntesten historischen Bauwerke im jüdischen Viertel Josefov in Prag.
Wo liegt die Altneu-Synagoge?
Sie liegt in der Červená-Straße in Josefov, dem historischen jüdischen Viertel der Prager Altstadt. In der Nähe befinden sich der Alte Jüdische Friedhof und mehrere weitere Synagogen.
Ist die Altneu-Synagoge im normalen Ticket für Josefov enthalten?
Ja. Seit 1. Januar 2024 ist die Altneu-Synagoge Teil des Rundgangs durch die Jüdische Stadt Prag und kein separates Einzelticket mehr.
Wie viel kostet das Ticket für die Jüdische Stadt Prag?
Aktuell kostet das Standardticket 600 CZK für Erwachsene, 400 CZK für Studenten unter 26 und 200 CZK für Kinder von 6 bis 15 Jahren. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.
Kann man die Altneu-Synagoge einzeln besuchen?
Nach aktueller offizieller Information nicht mehr als separates Standard-Einzelticket. Sie gehört heute zum Gesamt-Rundgang durch die Jüdische Stadt Prag.
Wann ist die Altneu-Synagoge geöffnet?
Die Öffnungszeiten ändern sich je nach Jahreszeit. 2026 ist sie grundsätzlich außer samstags und an jüdischen Feiertagen geöffnet; freitags schließt sie normalerweise eine Stunde vor Beginn des Schabbat.
Ist die Altneu-Synagoge sonntags geöffnet?
Ja, normalerweise schon. Laut offizieller Übersicht ist sie sonntags geöffnet, außer an jüdischen Feiertagen oder bei außergewöhnlichen Änderungen.
Wie lange dauert ein Besuch?
Für die Altneu-Synagoge allein reichen meist 20 bis 40 Minuten. Für das ganze jüdische Viertel mit Friedhof und weiteren Synagogen sollte man aber mindestens zwei bis drei Stunden einplanen.
Lohnt sich eine Führung?
Ja. Gerade bei der Altneu-Synagoge und dem jüdischen Viertel ist eine Führung oft sinnvoll, weil viele historische und religiöse Zusammenhänge ohne Erklärung schwer zu verstehen sind.
Ist die Altneu-Synagoge im Prague Visitor Pass enthalten?
Ja, die Route durch die Jüdische Stadt Prag ist im offiziellen Prague Visitor Pass enthalten.
Warum ist die Altneu-Synagoge so wichtig?
Weil sie eine außergewöhnlich alte, bis heute genutzte Synagoge ist und über Jahrhunderte das religiöse Zentrum der jüdischen Gemeinde in Prag war.
Gibt es in der Altneu-Synagoge Ausstellungen?
Nicht im selben Umfang wie in den Museumsobjekten der Jüdischen Stadt. Die Altneu-Synagoge ist vor allem als religiöser Raum bedeutend und wird weiterhin für Gottesdienste genutzt.
Welche Sehenswürdigkeiten sollte man mit der Altneu-Synagoge kombinieren?
Besonders sinnvoll sind der Alte Jüdische Friedhof, die Pinkas-Synagoge, die Maisel-Synagoge und die Spanische Synagoge.
Was ist die bekannteste Legende zur Altneu-Synagoge?
Die bekannteste Überlieferung ist die Verbindung zum Golem und zu Rabbi Löw. Historisch gesichert ist die Legende nicht, aber sie gehört fest zur kulturellen Geschichte des Ortes.
Kurzes Video über die Altneu Synagoge
Kurzer Film auf Englisch (etwa 2 min) mit Eindrücken aus dem Gebäude
Tschechisch Staronová synagoga ; Englisch: Old New Synagogue